












Ende Mai wurde in der armenischen Hauptstadt Jerewan die Ausstellung „Die achteckige Kirche von Artaxata – Die Entdeckung eines monumentalen Bauwerks aus dem 4. Jahrhundert“ unter Beteiligung von Wissenschaftler*innen der Universität Münster eröffnet. Die Überreste des ältesten bekannten christlichen Sakralbaus Armeniens wurden vor zwei Jahren von einem deutsch-armenischen Forschungsteam unter Co-Leitung von Prof. Dr. Achim Lichtenberger vom münsterschen Institut für Klassische Archäologie und Christliche Archäologie entdeckt. An der Ausstellungseröffnung mit Podiumsdiskussion nahmen unter anderem die armenische Kulturministerin Zhanna Andreasyan sowie die deutsche Botschafterin Claudia Busch, der italienische Botschafter Alessandro Ferranti und der EU-Botschafter Vassilis Maragos teil.

Mogontiacum – das römische Mainz – war weit mehr als ein Legionslager am Rand des Imperiums. Über vier Jahrhunderte hinweg war die Stadt Militärstandort, Verwaltungszentrum und Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen. Beim "Thema des Monats" Juni erzählt Timo Kulartz am 14. und 28. Juni jeweils um 14.15 Uhr im F33 des Fürstenberghauses von der faszinierenden Welt des römischen Mainz - von siegreichen Feldherren und ermordeten Kaisern sowie Legionären aus allen Teilen des Imperiums, deren Grabsteine bis heute von Mobilität und Migration in der Antike erzählen. Archäologische Zeugnisse und Relikte machen sichtbar, wie lebendig das römische Erbe bis heute im Stadtbild von Mainz fortwirkt.